Sonntag, 3. Mai 2026 |
17:38 Uhr

Seco blockiert: Staatssekretärin Budliger Artieda mit US-Handelsvertreter Greer und Bundespräsident Parmelin in Davos. (Foto: Laurent Gillieron/Keystone)
KOMMENTAR Das Staatssekretariat für Wirtschaft ignoriert das Öffentlichkeitsgesetz und sabotiert das Schlichtungsverfahren. Nun landet der Fall voraussichtlich vor Gericht – gut so.
Dieses Verhalten ist bedenklich: Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) verweigert – mit Rückendeckung von Bundesrat Guy Parmelin – in Verfahren zum US-Zollabkommen nicht nur den Zugang zu Dokumenten, sondern auch die Mitwirkung im Schlichtungsverfahren. Kurzum: Das Öffentlichkeitsgesetz wird auf höchster Ebene unterlaufen.
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Sonntag, 29. März 2026 |
07:11 Uhr

Jetzt wird in Zug öffentlich, was auch hinter verschlossenen Türen gesagt wurde: Regierungsmitglieder Laura Dittli und Heinz Tännler. (Foto: Urs Flüeler/Keystone)
Das Zentralschweizer Medium «Zentralplus» hat eine Datenbank aufgebaut, in der die Protokolle der Zuger Regierungsratssitzungen frei zugänglich und durchsuchbar sind.
Das Onlineportal musste den Zugang zu den Unterlagen gestützt auf das Zuger Öffentlichkeitsgesetz bis vor Bundesgericht erstreiten. Nun sind 43 Protokolle von Regierungsratssitzungen aus dem Jahr 2022 in einer frei zugänglichen Online-Datenbank publiziert.
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Montag, 23. März 2026 |
17:51 Uhr

Wissenschaft, Verwaltung und Medien: Transparenz aus unterschiedlichen Blickwinkeln beim «Café Transparence on stage» in Lausanne. (Foto: Violette Buchs)
Von Eva Hirschi. Am ausgebuchten «Café Transparence on stage» von Öffentlichkeitsgesetz.ch in Lausanne diskutierten Staatsrat Frédéric Borloz, Professor Martial Pasquier und Journalistin Camille Krafft über die Bedeutung von Verwaltungstransparenz in Krisenzeiten.
Wie transparent muss die Verwaltung sein? Krisen wie in Crans-Montana, bei der Lausanner Polizei oder um die Steuern im Kanton Waadt machen die Frage dringlich. «Es kann nie genug Transparenz geben. Die Frage ist, was man preisgeben kann und was nicht», sagt der Waadtländer Staatsrat Frédéric Borloz an der Podiumsdiskussion.
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Dienstag, 10. März 2026 |
17:28 Uhr

Keine Mehrheit: Rémy Wyssmann scheitert mit Transparenz-Vorstoss zur Finanzmarktaufsicht. (Foto: Peter Schneider/Keystone)
Von Eva Hirschi. Der Nationalrat hat die parlamentarische Initiative zur Unterstellung der Finma unter das Öffentlichkeitsgesetz klar abgelehnt. Die Kommissionsmehrheit hatte empfohlen, der Initiative keine Folge zu geben.
Mit 122 zu 61 Stimmen bei 9 Enthaltungen hat der Nationalrat die parlamentarische Initiative des Solothurner SVP-Nationalrats Rémy Wyssmann abgelehnt. Rémy Wyssmann hatte kritisiert, dass die Finma als einzige zur Bundesverwaltung gehörende Aufsichtsbehörde von den allgemein gültigen Transparenzregeln ausgenommen ist.
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Samstag, 7. März 2026 |
06:15 Uhr
«WAV» und «Republik» spannten für diese Recherche zusammen.
Von Martin Stoll. 59 Zugangsgesuche von «WAV Recherchekollektiv» und «Republik» zeigen, wie das US-Techunternehmen Palantir Schweizer Behörden Überwachungstechnologie verkaufen wollte. Für die Recherche erhalten die Medienschaffenden den Prix Transparence.
Langjährige offensive Verkaufskampagnen, informelle Kontakte, zahlreiche Gespräche: Interne Dokumente des Bundes zeigen, wie hartnäckig das umstrittene US-Tech-Unternehmen Palantir versuchte, seine Überwachungstechnologie Schweizer Behörden zu verkaufen.
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